Es ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet ständig beschäftigt zu sein. Selbst wenn der Körper mal in Ruhe ist, macht der Geist weiter, denkt und grübelt über vergangene oder zukünftige Aktivitäten. Die Folge sind immer öfter auftretende Stresssymptome, Anspannung, Ruhelosigkeit, bis hin zu Burn-Out oder Panik Attacken.
Komm zu Dir!
Der Weg zu sich selbst ist kürzer und einfacher als man es vielleicht vermuten möchte.
Alles was man dazu benötigt, hat man immer mit sich und man kann darauf in jeder Situation zu jederzeit zurückgreifen. Es wirkt in akuten Stresssituationen, genauso wie zu Zeiten in denen man sich bewusst nach innen wendet.
Man lenkt seine Aufmerksamkeit auf die Atmung. Man muss dazu nichts tun, denn die Atmung ist ohnehin da, auch wenn man nichts tut. Man muss auch nicht anders atmen als man es sonst auch tut.
Was man dabei wahrnehmen wird ist, wann ein Ausatmen passiert und wann ein Einatmen passiert. Dies spürt man an der Bewegung im Bauch oder Brustraum, oder wie es in vielen Meditationstechniken gelehrt wird, an den Nasenlöchern, dort nimmt man die Einatmung kühler und die aus Atmung wärmer wahr.
Es ist “nur“ eine Veränderung der Wahrnehmung die zunächst wenig spektakulär erscheinen mag, tatsächlich ist der Seinszustand allerdings radikal anders als der übliche. Was nämlich geschieht ist, dass der Geist wahrnimmt das Atmung geschieht und dadurch ist seine alltägliche und pausenlose Aktivität des Denkens unterbrochen. Das Hirn kann entspannen und es wird augenblicklich ein weiterer Raum der Gelassenheit um einen selbst entstehen.
Anfangs ist es unrealistisch stundenlang in diesem Seins Zustand des „ich bin“ zu verweilen. Aufgrund der seit der Kindheit andauernden Angewohnheit des ständigen Denkens, ist es normal, dass je nach Tagesverfassung immer wieder Gedanken auftreten werden. Die gute Nachricht ist, man kann sich immer wieder der Wahrnehmung des „Mein Körper atmet“ hinwenden.
Übrigens ist dieser Geisteszustand des „ich bin“ unser natürlicher Geisteszustand wie ihn Kinder von Geburt an haben und dann durch die Sozialisation wieder verlieren.
Daher kommt auch der allgemein bekannte Satz aus der Bibel:
„Werdet wie die Kinder den ihnen gehört das Himmelreich“
Der Blog wurde verfasst von:
Florian Neuscheller – die Praxis für Körperarbeit und dynamisches Yoga im Schloss Leonstain www.neuscheller.at
Wir bieten: Yoga: Kurse, Workshops Einzelstunden
Körpertherapien: Shiatsu, Massagen, Atemsessions,…..







