weniger = mehr

08. Mai 2012

Es ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet ständig beschäftigt zu sein. Selbst wenn der Körper mal in Ruhe ist, macht der Geist weiter, denkt und grübelt über vergangene oder zukünftige Aktivitäten. Die Folge sind immer öfter auftretende Stresssymptome, Anspannung, Ruhelosigkeit, bis hin zu Burn-Out oder Panik Attacken.

Komm zu Dir!

Der Weg zu sich selbst ist kürzer und einfacher als man es vielleicht vermuten möchte.
Alles was man dazu benötigt, hat man immer mit sich und man kann darauf in jeder Situation zu jederzeit zurückgreifen. Es wirkt in akuten Stresssituationen, genauso wie zu Zeiten in denen man sich bewusst nach innen wendet.

Man lenkt seine Aufmerksamkeit auf die Atmung. Man muss dazu nichts tun, denn die Atmung ist ohnehin da, auch wenn man nichts tut. Man muss auch nicht anders atmen als man es sonst auch tut.

Was man dabei wahrnehmen wird ist, wann ein Ausatmen passiert und wann ein Einatmen passiert. Dies spürt man an der Bewegung im Bauch oder Brustraum, oder wie es in vielen Meditationstechniken gelehrt wird, an den Nasenlöchern, dort nimmt man die Einatmung kühler und die aus Atmung wärmer wahr.

Es ist “nur“ eine Veränderung der Wahrnehmung die zunächst wenig spektakulär erscheinen mag, tatsächlich ist der Seinszustand allerdings radikal anders als der übliche. Was nämlich geschieht ist, dass der Geist wahrnimmt das Atmung geschieht und dadurch ist seine alltägliche und pausenlose Aktivität des Denkens unterbrochen. Das Hirn kann entspannen und es wird augenblicklich ein weiterer Raum der Gelassenheit um einen selbst entstehen.

Anfangs ist es unrealistisch stundenlang in diesem Seins Zustand des „ich bin“ zu verweilen. Aufgrund der seit der Kindheit andauernden Angewohnheit des ständigen Denkens, ist es normal, dass je nach Tagesverfassung immer wieder Gedanken auftreten werden. Die gute Nachricht ist, man kann sich immer wieder der Wahrnehmung des „Mein Körper atmet“ hinwenden.

Übrigens ist dieser Geisteszustand des „ich bin“ unser natürlicher Geisteszustand wie ihn Kinder von Geburt an haben und dann durch die Sozialisation wieder verlieren.

Daher kommt auch der allgemein bekannte Satz aus der Bibel:

„Werdet wie die Kinder den ihnen gehört das Himmelreich“

Der Blog wurde verfasst von:
Florian Neuscheller – die Praxis für Körperarbeit und dynamisches Yoga im Schloss Leonstain www.neuscheller.at

Wir bieten: Yoga: Kurse, Workshops Einzelstunden
Körpertherapien: Shiatsu, Massagen, Atemsessions,…..

Schlosseröffnung am 15. Mai

08. Mai 2012

Wir möchten Ihnen zum Saisonstart unseren jungen und sehr motivierten Küchenchef Markus Pichler kurz vorstellen. Er ist 26 Jahre alt und in der Nähe von Pörtschach, ganz genau in Sekull am Techelsberg, aufgewachsen. Die Liebe zu seinem Beruf hat er früh erkannt und sich in die weite Welt begeben um sein Handwerk gründlichst zu erlernen.
Zuletzt hat Herr Markus Pichler im Hotel Kendler in Saalbach Hinterglemm die Küchenbrigarde geleitet.
Im letzten Sommer hat er mit seinen jungen Jahren sogar schon eine Gault Millau Haube im Restaurant Fischerhaus in Moosburg erkocht.
Nun ist er in unserem Team und wir freuen uns schon sehr auf seine Kochkünste.
Sie haben die Gelegenheit gleich eine kleine Kostprobe von ihm zu testen. Noch müssen Sie diese allerdings selber kochen. Sie haben ab 15. Mai 2012 die Gelegenheit sich von unserem Küchenchef Markus Pichler verwöhnen zu lassen.

Konfiertes Saiblingfilet aus den Leonstainer Teichen mit
hausgemachten Senfgurken und roten Mangoldsalat

Zutaten für 4 Portionen

4 Stk. Saiblingsfilets
500ml Olivenöl
200g Roter Mangold
2 Stk. Salat Gurken
250ml Essig
250ml Kristallzucker
100g Estragon Senf
100ml Wasser
Salz, Senfkörner, Pfeffer

Zubereitung:

Senfgurken

Die Salat Gurken waschen, schälen und der Länge nach vierteln. Das Kerngehäuse mit einem Löffel heraus kratzen.
Den Essig, Kristallzucker, Wasser und den Estragon Senf in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Gurken ca. 3 Minuten mit kochen lassen und dann in Rexgläser abfüllen und mindestens 2 stunden kühl stellen.

Mangoldsalat

Den roten Mangold waschen und in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl marinieren.

Konvierter Saibling

Das Olivenöl auf 70 grad erhitzen. Die Saiblingsfilets salzen und Pfeffern und für 3-5 Minuten in das Olivenöl legen.
Die Saiblingsfilets heraus nehmen und mit einem Küchen Papier abtupfen.

Anrichten

Die Senfgurken auf einen Teller legen ,das Saiblingsfilet darauf und mit dem roten Mangold und ein bisschen Kerbel ausdekorieren.
Guten Appetit

In der bereits mehrmals ausgezeichneten Hauben-Küche des Gourmet- und Veranstaltungshotels Schloss Leonstain werden Sie ausschließlich mit heimischem Produkten verwöhnt. Unsere Tiere fressen richtiges Gras und Kräuter auf saftigen Kärntner Almen. Die fangfrischen Fische aus den schlosseigenen Leonstainer-Teichen sind von ausgezeichneter Qualität und das Gemüse stammt von biologisch-organisch arbeitenden Bauern. Unser Küchenchef verwendet soviel wie möglich Fair-Trade-Produkte. Im Genusshotel Schloss Leonstain übernehmen wir Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Natur. Eine kontrollierte Anbauweise und ein schonender Umgang mit der “Ware” Tier sind im Hauben-Restaurant LEON in Pörtschach am Wörthersee die Eckpfeiler für eine bodenständige Hauben-Küche.

Der Küchenchef und das ganze Team in der Küche des Hotel Schloss Leonstain interpretieren für Sie täglich traditionelle und regionale Gerichte aufs Neue. Wir besinnen uns auf die Wurzeln des guten Geschmacks. Und schmecken tut es obendrein. Mahlzeit!!

Familie Neuscheller und Ihr Schloss Leonstain Team fruen sich auf Ihren Besuch un unserem Restaurant LEON!

Rollgerste mit Bärlauch und Spargel nach TCM

20. April 2012

Rollgerste
Olivenöl
Spargel grün und/oder weiß
Prise Muskat
Scharlotten
Bio-Gemüsebrühe
Salz
Bärlauch
kleiner Zweig frischer Tymian

Zubereitung:
In einen Topf geben wir ein wenig Olivenöl und lassen die fein geschnittenen Scharlotten solange dünsten, bis sie “süßlich” schmecken und geben anschließend 1 Tasse Rollgerste dazu. Das Ganze so lange rühren, bis es herrlich zu duften beginnt.
Vorsicht, dass es nicht anbrennt!
Bevor wir aufgiessen, kommt noch eine Prise Muskatnuss in den Topf.
Dananch wird mit der doppelten Menge (also 2 Tassen) Gemüsebrühe aufgegossen und bei Bedarf etwas gesalzen.
Die Rollgerste soll dann so ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.
Es sollten die Gerstenkörner aber noch bissfest und die Konsistenz sämig sein!
Währenddessen die Gerste so vor sich hinköchelt, putzt und schält man den Spargel. Der grüne Spargel ist meist etwas dünner als der weiße, deshalb sollte man den Grünen nicht so lange kochen. Es kommt natürlich auf den Durchmesser an, aber generell ist er ungefähr 3-4 Minuten früher fertig. Auch beide Spargelsorten sollten noch einen guten “Biss” haben und nicht zerfallen!
Wer einen Dampfgarer hat sollte den Spargel in diesem dänpfen. So behält er den Geschmack!
Der Spargel soll ausgekühlt sein, bevor er in kleine Stücke geschnitten wird. Nun geben wir den geschnittenen Bärlauch (nicht sparen) und den Thymianzweig zu der Rollgerste und heben anschließend die kleinen geschnittenen Spargelstücke darunter.
Alles noch ca. 5 Minuten durchziehen lassen und mit etwas Olivenöl servieren!
Guten Appetit!

Kochen nach TCMDie Rollgerste ist kühl, entschleimt unseren Körper und stärkt unsere Verdauungsenergie, besonders die Kohlehydratverdauung. Der Spargel wirkt auch erfrischend, leitet Flüssigkeit aus und fördert die Diurese. Der Bärlauch hat eine erwärmende Wirkung, wie die meisten Kräuter. Er regt die Verdauung an, wirkt blutreinigend und entgiftet die Leber.
Wie es scheint, hält die Natur im Frühjahr genau die richtigen Lebensmittel für uns bereit, damit wir nach dem Winter ausleiten und entgiften.
Deshalb sollten wir die relativ kurzer Zeit des Spargels und Bärlauchs für uns nutzen und es öfter in unseren Speiseplan einfließen lassen!

Schloss-Eröffnung am 15. Mai 2012

27. Februar 2012

c Medienarchiv Kärnten

Liebe Gäste und Freunde des Hotels Schloss Leonstain,

Das Hotel Schloss Leonstain ist aktiv in den Vorbereitungen für die Sommersaison. „Tradition, Genuss, Kunst & Design“ werden Ihren Sommerurlaub am Wörthersee dieses Jahr prägen und zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Wir freuen uns sehr Sie ab 15. Mai wieder täglich verwöhnen zu dürfen.

Der Frühling am Wörthersee ist bestimmt eine der schönsten Zeiten im Jahr. Die Region erwacht aus seinem Winterschlaf, die Bäume kleiden sich wieder in einem prachtvollen Grün und die ersten Blumen zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht. Ein Gefühl der Wärme überkommt uns, wenn wir an wärmere und sonnenreiche Tage denken – somit ist der Sommer am Wörthersee nicht mehr weit!

TIPP: Das „Wörthersee Sommeropening“ vom 27. April bis 1. Mai 2012 ist der Auftakt für diesen Sommer. Ein kunterbuntes Programm für Jung & Alt erwartet Sie in dieser Zeit – Aktivprogramm, Comedy & Unterhaltung, Autofreier Tag sind nur einige Programm-Highlights.

Ihr Hotel Schloss Leonstain-Team

Walnuss-Soufflé mit Leonstainer Riesen-Walnüssen

06. Dezember 2011

Zutaten für 4 PersonenWalnuesse

120 g gemahlene Walnüsse
125 ml Milch
4 Eier
120 g Feinkristallzucker
½ TL Zimt
abgeriebene Schale einer ½ Orange
30 g Maizena
Flüssige Butter und Zucker für die Formen
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Die gemahlenen Walnüsse in einer Pfanne rösten und anschließend mit Milch übergießen. Die Masse in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
  2. Kleine Souffléförmchen mit Butter bestreichen und mit Zucker ausstreuen.
  3. Das Backrohr auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit heißen Wasser füllen und in den Ofen stellen (Wasserbad).
  4. Eigelb mit 20g Zucker schaumig schlagen, Zimt, Orangenschale und Maizena einrühren. Eiklar zu einem festen Schnee schlagen, dabei den restlichen Zucker langsam ein rieseln lassen.
  5. Die gerösteten Walnüsse unter die Eigelbmasse mischen und den Schnee vorsichtig unterheben. Förmchen bis 2/3 mit der Masse füllen und im Ofen ca. 25 Minuten lang backen.

Die Soufflés mit einem Messer etwas vom Rand lösen, stürzen und mit Puderzucker bestreuen.
Dazu passt warmes Apfelkompott

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und GUTEN APPETIT!

Herzlich willkommen im Leonstain News-Blog!

28. November 2011

Winterzeit im Schloss Leonstain
 

Dornröschenschlaf, Winterschlaf oder wie man es auch nennenFamilie Neuscheller mag – Das Schloss Leonstain ist nichts von alledem. Die besinnliche und stillste Jahreszeit nutzen wir um noch weiter in die Kärntner Brauchtumswelt einzutauchen und mit vielen neuen Ideen unser Hotelangebot zu bereichern. „Tradition, Genuss, Kunst & Design“ werden ab Mai 2012 Ihren Urlaub noch stärker prägen.

Besonders in der Vorweihnachtszeit wird in Kärnten vermehrt Brauchtum & Tradition zelebriert. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der „Stille Advent“ in Pörtschach  am Wörthersee mit seinem einzigartigem „Adventseedorf“. Dort weckt der Duft von Weihrauch, Tannenzweigen und Lebkuchen Kindheitserinnerungen, und die himmlischen Adventschöre besinnen uns auf das Wichtige im Leben.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Familie Neuscheller und Ihr Schloss Leonstain-Team